Wie man unsichtbare Google-Bewertungen behebt: Ursachen und Lösungen

Als Experten für Suchmaschinenoptimierung (SEO) werden wir bei der Specht GmbH von einigen Kunden mit dem Problem konfrontiert, dass ihre Google-Rezensionen nicht sichtbar sind. Die mangelnde Sichtbarkeit von Bewertungen bei Google ist im Hinblick auf die Generierung von Neukunden ein Nachteil.

In diesem Beitrag zeigen wir Lösungen für den Fall, dass die Google-Bewertungen nicht sichtbar sind. Die Gründe für nicht angezeigte Rezensionen sind entweder im Eintrag bei Google Unternehmensprofil (früher: Google My Business) oder in der nicht sichtbaren Bewertung selbst zu suchen.

Präsentationsfolie mit einem Smartphone, das Google zeigt, neben Text über Strategien für unsichtbare Google-Bewertungen und dem Logo von Timo Specht Online Marketing.
Inhaltsübersicht

Gründe für nicht sichtbare Bewertungen bei Google

Kunden können Rezensionen verfassen, wenn sie Erfahrungen bei einem Unternehmen gemacht haben. Hierfür muss das Unternehmen über einen Eintrag bei Google-Unternehmensprofil (kurz: GMB; von der früheren Bezeichnung „Google My Business“) verfügen. Neben u. a. der Eintragung einer Adresse zur Sichtbarkeit in Google Maps sind die Bewertungen ein wesentlicher Bestandteil der Google My Business-SEO.

Fehler beim GMB-Eintrag oder ein veraltetes Unternehmensprofil können dazu führen, dass die Google-Rezensionen der Kunden nicht sichtbar sind. In diesen Fällen liegt die Ursache für die fehlende Sichtbarkeit von Bewertungen beim Unternehmen selbst.

Die häufigsten Gründe für nicht angezeigte Google-Rezensionen sind allerdings nicht bei den Unternehmen zu suchen. Meist verstoßen die Google-Nutzer bei der Verfassung ihrer Rezensionen gegen die Richtlinien von Google Maps. Verstöße gegen Bewertungsrichtlinien werden durch den Algorithmus von Google erkannt und Bewertungen nicht zugelassen.

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Mögliche Fehler auf Unternehmensseite

  • Falschangaben im GMB-Eintrag
  • doppelter GMB-Eintrag
  • inaktives Unternehmensprofil

Unternehmen sollten die Schlüsselinformationen in ihrem GMB-Eintrag stets aktuell halten. Sobald Falschangaben beispielsweise in Bezug auf Adresse, Telefonnummer oder Öffnungszeiten vorliegen, kann dies negative Auswirkungen haben.

Einerseits reagieren Kunden, die Google Maps folgen und an einer falschen Adresse ankommen, mit Unzufriedenheit. Andererseits kann Google Maps infolge sich häufender Meldungen über falsche Angaben zu Adresse, Telefonnummer und Co. die Sichtbarkeit der Rezensionen sperren.

Bestimmte Falschangaben wie etwa eine nicht mehr erreichbare, aber trotzdem im GMB-Eintrag verlinkte Website werden eventuell von Google selbst erkannt. Dies kann ebenfalls die Einschränkung der Sichtbarkeit von Rezensionen zur Folge haben.

Doppelte Einträge sind einer der weiteren möglichen Gründe dafür, dass Google-Bewertungen nicht angezeigt werden. Das Vorliegen zweier verschiedener Einträge für einen Standort führt unter Umständen zu einer falschen Zuordnung der Rezensionen.

An einem Standort zwei eingetragene Unternehmen? Das kann z. B. passieren, wenn der vorige Inhaber eines Unternehmens einen Eintrag bei Google My Business mit derselben Adresse hatte und diesen nicht gelöscht hat. Zudem könnten zwei existierende Unternehmen je einen GMB-Eintrag mit derselben Adresse haben, was inkorrekt ist.

Keine Probleme dürften bei Bürogemeinschaftsgebäuden auftreten. Obwohl in diesem Fall mehrere Unternehmen dieselbe Adresse haben, erkennt der Google-Algorithmus eine Bürogemeinschaft. Zum einen ist die Menge an Unternehmen mit verschiedenen Services für den Algorithmus ein hilfreiches Indiz. Zum anderen sind die Kontaktdaten und die URLs zu den Websites unterschiedlich.

Außerdem ist festzuhalten, dass Googles Algorithmus inaktive Unternehmensprofile früher oder später aufspürt. Die Profile verlieren als Folge der Inaktivität ihren Bestätigungsstatus; in diesem Fall sind Google-Rezensionen nicht sichtbar.

//Hinweis!-Box: Jedes Unternehmen muss vor der Freischaltung des Eintrags bei Google Unternehmensprofil eine Überprüfung durchlaufen. Diese führt der Algorithmus von Google durch. Erst nach der Überprüfung können Google-Bewertungen überhaupt sichtbar werden. Bei längerer Nicht-Aktivität im Unternehmensprofil wird in der Regel per E-Mail eine Bestätigung der Aktualität des GMB-Eintrags angefordert. Box-Ende///

Abgesehen davon, dass Unternehmen eventuell einen Fehler beim GMB-Eintrag begangen haben, kommt ein weiterer Grund für nicht sichtbare Google-Rezensionen infrage: ein frisch angelegtes Unternehmensprofil.

Es ist unter Experten zwar umstritten, doch die Praxiserfahrungen zeigen, dass die Sichtbarkeit speziell bei Unternehmen mit einem neuen GMB-Eintrag eingeschränkt sein kann. Wenn ein Unternehmen seinen GMB-Eintrag erst vor kurzer Zeit angelegt hat und noch keine Rezensionen sieht, obwohl welche angezeigt werden müssten, ist Geduld geboten.

Unseren Erfahrungen nach sollten bei einem neuen GMB-Eintrag die zunächst nicht angezeigten Google-Bewertungen im Laufe der Zeit sichtbar werden. Eventuell dauert es so lange, bis z. B. Rezensionen von insgesamt fünf Nutzern vorliegen. Dann schaltet Google die Bewertungen für die Öffentlichkeit frei.

Verstöße von Nutzern gegen Googles Richtlinien

Nutzer, die eine Rezension bei Google Maps verfassen, müssen sich an die klar festgelegten Richtlinien halten. Diese sind auf der Webseite Richtlinien für von Nutzern veröffentlichte Inhalte im Google-Support aufgeführt.

Angesichts der Tatsache, dass sich die wenigsten Nutzer vor der Verfassung einer Bewertung die Richtlinien durchlesen, kommen Verstöße häufig vor. Verstöße gegen die Richtlinien sind daher der häufigste Grund für nicht angezeigte Bewertungen.

Google gliedert die verbotenen und eingeschränkt zulässigen Inhalte in zwei Kategorien. Beide Kategorien und Beispiele für zugehörige Verstöße sind in der folgenden Tabelle abgebildet.

Irreführende Inhalte und irreführendes Verhalten

Unangemessene Inhalte und unangemessenes Verhalten

  • gefälschte Interaktionen (z. B. nicht wahrheitsgemäße Darstellung von persönlichen Erfahrungen mit Produkten oder Dienstleistungen)
  • Identitätsdiebstahl (z. B. sich als eine andere Person ausgeben)
  • Fehlinformationen (z. B. nicht wahrheitsgemäße Darstellung von Eigenschaften der Produkte oder Dienstleistungen)
  • Falschdarstellung (z. B. Verzerren oder Auslassen von Informationen zu Zwecken der Täuschung von anderen Nutzern)
  • Belästigung
  • Hassrede
  • anstößige Inhalte
  • personenbezogene Daten
  • Obszönitäten und vulgäre Sprache
  • sexuell explizite Inhalte
  • nicht jugendfreie Inhalte
  • gewalttätige oder grausame Inhalte
  • eingeschränkt zulässige Inhalte
  • gefährliche Inhalte
  • illegale Inhalte
  • Gefährdung von Kindern
  • terroristische Inhalte
  • nicht themenbezogene Inhalte
  • Werbung und Anwerbung
  • unsinnige und sich wiederholende Inhalte
  • Verunstaltung und Unfug

Zugegebenermaßen lassen die Aspekte in der Tabelle einen teilweise enormen Deutungsspielraum. Ab wann beispielsweise gelten Inhalte als unsinnig? Unter welchen Bedingungen ist eine Google-Rezension als belästigend oder als Spam einzustufen?

Aufgrund des Deutungsspielraums gibt Google unter dem bereits genannten Link in seinem Support-Center detaillierte Informationen und nennt einige Beispiele zu den in der Tabelle aufgeführten Aspekten. Darüber hinaus räumt Google selbst ein, dass es zu einer fehlerhaften Einschätzung der Rezension durch den Algorithmus kommen kann.

//Hinweis!-Box: Ein weiterer möglicher Grund für die mangelnde Sichtbarkeit von Rezensionen: viele Bewertungen in kurzer Zeit. Auch wenn die Rezensionen authentisch sind, könnte der Algorithmus von gefälschten Interaktionen ausgehen.

In diesem speziellen Fall liegt die Schuld für die mangelnde Sichtbarkeit der Bewertungen weder beim Unternehmen noch bei den Nutzern, sondern ist einfach nur Pech. Box-Ende

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Keywords in den Bewertungen – gut für die SEO oder Spam?

Umstritten ist, inwiefern zu viele Keywords die Sichtbarkeit von Rezensionen beeinflussen. Klar ist, dass Keywords mit Bezug zu den Produkten und Dienstleistungen eines Unternehmens als wichtige Schlüsselwörter zu der Relevanz von Inhalten beitragen.

Allerdings könnte eine zu häufige Einbindung von Keywords zu einer Überoptimierung der Rezension führen und von dem Google-Algorithmus schlimmstenfalls als Spam eingestuft werden – so die Ansicht einiger Experten.

Wir empfehlen, bei der Nutzung von Keywords in den Rezensionen denselben Weg wie im allgemeinen Content-Marketing zu gehen: Keywords natürlich einbinden, sodass der Bewertungstext inhaltlichen Mehrwert bietet.

Eine Google-Bewertung, die wie eine ehrliche Erfahrung mit den Produkten oder Dienstleistungen eines Unternehmens klingt (oder tatsächlich auf einer ehrlichen Erfahrung basiert), und trotz genutzter Keywords wie von einem Menschen für andere Menschen geschrieben klingt, ist optimal!

Lösungen: So werden Google-Rezensionen sichtbar!

Die Aktualität des GMB-Eintrags ist ein zentraler Faktor für die Sichtbarkeit der Rezensionen. Daher sind Unternehmen selbst dazu aufgerufen, im Dashboard von Google Unternehmensprofil die Angaben zur Adresse, Telefonnummer, Website und die anderen unternehmensbezogenen Daten zu aktualisieren.

Wer den Eintrag bei Google Unternehmensprofil aktuell hält und sich regelmäßig in seinem Nutzerkonto anmeldet, vermeidet zudem das Problem eines inaktiven Unternehmensprofils. So ist es wahrscheinlich, dass vonseiten des Unternehmens keine Fehler gemacht werden.

Sollten trotz Beachtung der bisherigen Hinweise die Google-Rezensionen nicht sichtbar sein, kann dies an einem doppelten GMB-Eintrag für einen Standort liegen. Um dieses Problem zu lösen, gehen Unternehmen wie folgt vor:

  1. Zunächst auf Google Maps nach der Adresse oder nach dem Standort des eigenen Unternehmens suchen.
  2. Sollte neben dem Eintrag des eigenen Unternehmens auch ein anderer Eintrag für den Standort zu finden sein, dann liegt ein doppelter Eintrag vor.
  3. Der doppelte Eintrag sollte bei Google Maps gemeldet werden, um eine Löschung zu veranlassen (Ausnahme: Bürogemeinschaftsgebäude).

Bis hierhin sind Maßnahmen genannt worden, die Unternehmen bei nicht sichtbaren Google-Rezensionen ergreifen können. Um Fehler von Unternehmensseite zu verhindern, besteht außerdem die Option, sich in der Google My BusinessSEO von einem Experten betreuen zu lassen.

//Hinweis!-Box: Google My Business ist ein essenzieller Bestandteil der lokalen SEO. Es verhilft Unternehmen zur Gewinnung neuer lokaler Kunden und zur Optimierung der Rankings in der Suchmaschine Google. Box-Ende//

Als Local-SEO-Agentur verbessern wir die lokale Sichtbarkeit von Unternehmen. Zudem lösen wir Probleme im Zusammenhang mit nicht sichtbaren Google-Bewertungen und verhindern, dass es überhaupt zu Problemen mit der Sichtbarkeit kommt. Doch was ist, wenn der Fehler für mangelnde Sichtbarkeit nicht bei dem Unternehmen selbst liegt, sondern bei den Nutzern?

Verstöße gegen die Bewertungsrichtlinien durch die Nutzer sind für Unternehmen vor allem dann ärgerlich, wenn diese Bewertungen kaufen. Unternehmen investieren in gekaufte Rezensionen, um ihre Bewertungen zu optimieren und so leichter Neukunden zu generieren.

Damit der Algorithmus gekaufte Bewertungen nicht als Spam wertet und der jeweilige Rezensent auch sonst gegen keine der Bewertungsrichtlinien verstößt, sollten Unternehmen jedem gekauften Verfasser die Richtlinien von Google Maps zur Hand geben.

  • Beachten die Verfasser die Vorgaben in den Bewertungsrichtlinien, dann werden die Rezensionen mit hoher Wahrscheinlichkeit sichtbar sein.
  • Jeder Rezensent sollte zur genauen Prüfung seiner Wortwahl aufgerufen werden. Unsachliche Bemerkungen und unsinnige Äußerungen sind verboten.
  • Damit der Rezensent nicht gegen die Richtlinien verstößt, sollte dieser in seiner Bewertung möglichst wenige bis gar keine Sonderzeichen verwenden.

Neben der Wortwahl sind Sonderzeichen einer der häufigsten Gründe, weswegen der Algorithmus von Google Rezensionen als Spam einstuft. Um der Überprüfung durch Google standzuhalten und Spam zu vermeiden, sollten Unternehmen sicherstellen, dass die gekauften Verfasser die Bewertungen zeitversetzt abgeben.

Im Normalfall kümmert sich der Dienstleister, bei dem man die Rezensionen kauft, darum, dass jeder Rezensent seine Bewertungen in einem ausreichenden zeitlichen Abstand zu anderen Rezensionen veröffentlicht. So gehen nicht zu viele Rezensionen auf einmal ein und der Google-Algorithmus vermutet keinen Spam.

Und was gilt bei nicht gekauften Bewertungen? Dann ist die Sichtbarkeit von Rezensionen außerhalb des Einflussbereichs eines Unternehmens. Die Nutzer selbst können bei einer nicht sichtbaren Rezension versuchen, diese zu löschen und nochmals zu veröffentlichen.

Sollte eine Rezension nicht angezeigt werden, bringt es in der Regel gar nichts, die Rezension umzuschreiben. Ist eine Bewertung ein Mal vom Algorithmus als Spam gewertet oder aus anderen Gründen nicht sichtbar gemacht worden, dann wird diese in der Regel nie sichtbar werden.

Der Rezensent kann für die Sichtbarkeit seiner Rezensionen selbst auf seine Wortwahl, eine möglichst seltene Nutzung von Sonderzeichen und die sonstigen Bewertungsrichtlinien achten. Dann verstößt die jeweilige Bewertung höchstwahrscheinlich nicht gegen die Richtlinien und wird sichtbar.

Um dem Problem aus dem Weg zu gehen, dass eine reguläre Bewertung als Spam eingestuft wird, können Nutzer außerdem prüfen, wie viele Rezensionen bereits an diesem Tag oder in dieser Woche für das jeweilige Unternehmen abgegeben wurden. Bei einer großen Menge an Rezensionen verschieben Nutzer die Veröffentlichung ihrer Bewertung am besten auf einen anderen Tag oder eine andere Woche, um die Kategorisierung als Spam zu verhindern.

//Hinweis!-Box: Es ist für den Algorithmus von Google auffällig, wenn ein Rezensent viele Bewertungen in einem kurzen Zeitraum vergibt. Das gilt auch für den Fall, dass die Rezensionen für verschiedene Unternehmen sind.

Wenn ein Rezensent beispielsweise 5 bis 10 Bewertungen im Verlaufe weniger Tage verfasst, riskiert er, dass alle Inhalte seines Accounts als Spam gewertet werden, woraufhin alle Google-Rezensionen von diesem Verfasser nicht mehr sichtbar sind. Box-Ende//

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