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Was ist Above the fold? Und der Einfluss auf Aufmerksamkeit

Above The Fold

was above the fold bedeutet von Timo Specht erklärt

Was ist Above The Fold?

Immer mehr Nutzer greifen auf mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets zurück. Das hat zur Folge, dass sich das Verhalten im Internet deutlich verändert hat. Bildschirmansichten werden häufiger gescrollt, teilweise wird auch gewischt. Ein Grund, beim Webdesign umzudenken und unter anderem Above The Fold anzuwenden.

Was heißt above the Fold?

Schon vor dem Internet fand die Bezeichnung „Above The Fold“ Verwendung. Wurden in einer Druckerei Zeitungen auf Papier gebracht, wurden sie in der Mitte gefaltet. Dabei stellt die Knicklinie in der Mitte das „Fold“ dar. Above The Fold heißt also „Über der Knicklinie“.

Journalisten waren also darum bemüht, besonders wichtige Inhalte und aufmerksame Schlagzeilen möglichst über der Knicklinie, also Above The Fold, anzuordnen.

Ähnlich läuft es auch bei der Gestaltung von Internetseiten ab. Öffnen Nutzer eine Internetpräsenz, sehen sie den oberen Abschnitt sofort. Dieser Inhalt wird Above The Fold genannt. Je nach Endgerät und Bildschirmauflösung fallen dieser Bereich und der damit verbunden Inhalt also unterschiedlich aus.

welche bedeutung hat der bereich above the fold?

Nach wie vor ist es der Fall, dass Inhalte Above The Fold 80 % der Aufmerksamkeit eines Nutzers auf sich ziehen. Möchten Websitebetreiber also Aufmerksamkeit erregen, sollten sie in diesem Bereich gezielt Inhalte verwenden.

Ziel ist es, das größtmögliche Interesse zu wecken. In Above The Fold sollten also nicht zu viele überflüssige Informationen platziert werden. 

Vielmehr sollten hier beispielsweise die Vorteile der Internetseite aufgeführt werden, die ein Nutzer erhält.

Je nach Content-Art ist es zu einer wahren Herausforderung geworden, bestimmte Inhalte gezielt zu platzieren. Denn dieser kann bekanntlich ziemlich vielfältig ausfallen.

wie erfolgt das richtige design für verschiedene endgeräte?

Mittlerweile surfen Nutzer nicht nur mit Computern, sondern auch Smartphones und Tablets im Internet. Der Inhalt wird im Responsive Design angezeigt, passt sich also immer an die Bildschirmgröße an. Dementsprechend ist die Falzlinie auch immer unterschiedlich angeordnet, sodass Betrachter einen bestimmten Inhalt an einer anderen Position sehen.

Mögliche Faktoren:

  • Bildschirmauflösung
  • Größe vom Bildschirm
  • Der Nutzer hat die Anzeige der Seite vergrößert
  • Der Nutzer verwendet zusätzliche Toolbars und Add-Ons

Wie man sieht, gibt es also keine genaue Formel und Richtgröße, wo ein Inhalt optimal angeordnet ist. Websitebetreiber sollten allerdings dafür sorgen, dass der wichtigste Inhalt möglichst Above The Fold angezeigt wird, um die größtmögliche Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Auch Google Analytics kann dabei helfen, mehr über die eigenen Besucher zu erfahren. Ein Blick in die Unterkategorie „Browser und Betriebssystem“ bietet unter anderem die Option „Bildschirmauflösung“. Dieser Punkt dient als grobe Orientierung, wie Inhalt angeordnet sein kann.

Darüber hinaus ist es hilfreich, die eigene Website in verschiedenen Auflösungen zu betrachten. Nützliche Add-Ons wie der Window Resizer helfen dabei, die eigene Seite in einer beliebigen Auflösung zu betrachten.

FAZIT ZUM THEMA above the fold

Auch wenn Nutzer häufig mit verschiedenen Bildschirmauflösungen im Netz surfen, ist Above The Fold nach wie vor wichtig. Hier platzieren Webmaster und Publisher ihre wichtigsten Informationen, um die Aufmerksamkeit zu steigern. Wichtig ist dabei, das Nutzerverhalten genau zu analysieren. Ein Blick auf die Bildschirmauflösungen hilft dabei, die richtige Above The Fold Stelle zu finden.