SEO-Glossar: Affiliate-Link

Kurz & knapp: Was ist ein Affiliate-Link?

Ein Affiliate-Link definiert als Bestandteil des Affiliate-Marketings einen speziellen Hyperlink. Über diesen Link bewirbt ein Website-Betreiber in Verbindung mit einem eingebetteten Code Produkte bzw. Dienstleistungen eines Partners.

 

Nach einer erfolgreichen Transaktion bekommt der Website-Betreiber vom werbenden Unternehmen eine Vermittlungsprovision (Affiliate-Einnahmen) ausgezahlt.

 

Welche Vorteile bieten Affiliate-Links?

Sowohl Blogger als auch Influencer, Unternehmer und andere Personen können unkompliziert ins Affiliate-Marketing einsteigen. Affiliate-Netzwerke bieten beiden Parteien Vorteile.

 

Während der Link für Affiliates zusätzliche Einnahmen generiert, erweitern die werbenden Kunden mithilfe der Partnerprogramme ihre eigene Reichweite.

 

Darüber hinaus bringen Affiliate-Links im Online-Marketing folgende Vorzüge mit sich:

 

  • überschaubare und kalkulierbare Kosten
  • leichter Einstieg
  • geringes unternehmerisches Risiko für Anbieter und Advertiser
  • einfache Einbettung auf anderen Websites
  • verschiedene Anwendungsmöglichkeiten (Blogs, Social-Media-Posts, E-Mail-Marketing-Kampagnen)
  • Wettbewerbsvorteile durch abwechslungsreiche Inhalte und spezielle Aktionen
  • messbare Verkäufe
  • Aufbau von Affiliate-Netzwerken
  • Ausbau der Online-Marketing-Strategien

 

Wie Affiliates mittels Affiliate-Links Geld verdienen

 

Prinzipiell kann jedes Unternehmen und jede Person leicht ins Affiliate-Marketing einsteigen. Um mittels Affiliate-Links Geld zu verdienen, sind aber bestimmte Voraussetzungen und Grundkenntnisse notwendig.

 

  • Wenn du Affiliate-Links effektiv einsetzen möchtest, solltest du zumindest grundlegende Kenntnisse im Content-Marketing mitbringen oder bereit sein, dir dieses Wissen anzueignen. Darüber hinaus solltest du wissen, welche SEO-Grundlagen derzeit gefragt sind und wie Suchmaschinenwerbung allgemein funktioniert.
  • Überleg dir, wie du geeignete Affiliate-Partner findest. Du kannst selbstständig ein eigenes Partnerprogramm auf die Beine stellen, sofern du die finanziellen und technischen Möglichkeiten dazu hast. Alternativ kannst du ein bereits bestehendes Affiliate-Netzwerk nutzen. Zu diesem Zweck stehen dir verschiedene Plattformen als Online-Marktplätze zur Verfügung. Eine solche Plattform fungiert als Vermittler und übernimmt im Zusammenhang mit den Affiliate-Links sämtliche Aufgaben. Nachteilig an großen Anbietern und Partnern wie Amazon ist die Tatsache, dass du an die Plattform und ihren Aufbau gebunden bist.
  • Ebenso wie bei anderen Online-Marketing-Maßnahmen bildet deine Zielgruppe die Grundlage für gelungene Partner-Verlinkungen. Bau auf deinen Websites ausschließlich Affiliate-Links von Advertisern ein, die für deine Zielgruppe relevant sind. Eine Verlinkung, die deinen Kunden einen echten Mehrwert bringt, generiert mehr Klicks, steigert den Umsatz und stärkt das Vertrauen in deine Marke.
  • Achte auf die Laufzeit der Affiliate-Links. Sie können mit einer Dauer zwischen 30 und 90 Tagen oder länger sehr unterschiedlich sein. Das bedeutet: Ein Kunde muss innerhalb der Laufzeit auf den Advertiser-Link klicken und eine Aktion wie etwa einen Kauf tätigen, damit du als Publisher eine Provision bekommst.

 

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Affiliate-Links auf Social Media einsetzen: Tipps und Tricks

 

Deine Affiliate-Links kannst du neben deiner eigenen Website auch auf Social Media einbinden. Die nachfolgenden Tipps und Hinweise helfen dir bei deiner Promotion auf den sozialen Netzwerken.

 

YouTube

 

Affiliate-Sales über YouTube funktioniert durch das Einbetten von Tracking-Links. Poste sie einfach in der Beschreibung deiner Videos und bezieh dich auf den Inhalt, um eine natürliche Verlinkung herzustellen.

 

Facebook

Auf dem sozialen Netzwerk Facebook kannst du Affiliate-Links auf verschiedene Arten nutzen. Eine Möglichkeit besteht darin, die Links in einen Post zu integrieren. Dann fügst du in deinen Artikel einen verkürzten Tracking-Link ein, über den die Nutzer dann zur gewünschten Seite gelangen. Eine weitere Option sind Link-Buttons und Verlinkungen in Gruppen.

 

Instagram

 

Bei Instagram lassen sich anklickbare Affiliate-Links nicht immer auf einem Bild posten. Du hast jedoch andere Optionen.

 

Du kannst etwa die Partnerseite per Hashtag​ integrieren oder den Affiliate-Link in deine Biografie einfügen. Falls dein Kanal mehr als 10.000 Follower hat, kannst du die Links zu deinen Stories hinzufügen.

 

X (ehemals Twitter)

 

Auf X gelingt die Einbindung von Links vergleichsweise einfach. Poste deinen Affiliate-Link einfach im Textbeitrag.

 

TikTok

 

Möchtest du ein Produkt eines Partners auf TikTok bewerben? Auch dafür stehen dir verschiedene Wege offen. Jedoch kannst du einen solchen Link nicht direkt in ein Video einfügen.

 

Stattdessen hast du die Wahl, ob du den Link in deine Profil-Biografie übernimmst oder ob du ihn durch eine geschickte Verlinkung zu anderen Social-Media-Kanälen indirekt integrierst.

 

YouTube

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Rechtliche Grundlagen: Affiliate-Links richtig kennzeichnen

Affiliate-Links müssen gemäß § 2 Nr. 5 lit. b des Telemediengesetzes (TMG) als Bestandteile einer „kommerziellen Kommunikation” richtig gekennzeichnet sein.

 

Achte also bei jedem Link auf eine rechtssichere, transparente Bezeichnung, aus der klar hervorgeht, dass es sich um werbliche Empfehlungen handelt.

 

Eine Ausnahme von dieser Werbekennzeichnung ergibt sich nur für reine Preisvergleichsseiten, bei denen die kommerziellen Eigenschaften der Links sofort für alle sichtbar sind.

 

Im Umkehrschluss müssen redaktionelle Beiträge, Blogbeiträge und Social-Media-Artikel einen Affiliate-Link (meistens) eindeutig kennzeichnen.

 

Achtung: Die rechtlichen Aspekte weichen in vielen Ländern voneinander ab und ändern sich auch im eigenen Land regelmäßig.

 

In Deutschland kennzeichnen die meisten Blogger und Influencer ihre Links mit den Bezeichnungen „Anzeige“, „Werbelink“ oder „bezahlte Werbung“.

 

Provision und Abrechnung bei Affiliate-Links

 

Das Abrechnungsmodell spielt bei Affiliate-Verlinkungen eine große Rolle. Schließlich sollen die beworbenen Produkte dem Affiliate-Programm Geld einbringen.

 

Deshalb gibt es für die Provisionen verschiedene Abrechnungsmodelle, die zwischen Händler und Werbepartner vorab festgelegt werden.

 

Die nachfolgenden Vergütungsmodelle sind im Affiliate-Marketing üblich:

 

  • Pay per Click
  • Pay per Lead
  • Pay per Sale
  • Lifetime (fortlaufende Provision, zum Beispiel bei Abonnements)

 

Fazit: Was sind Affiliate-Links?

Affiliate-Links stellen für Unternehmen eine effektive Möglichkeit dar, in Zusammenarbeit mit einem Werbepartner ohne den Einsatz zusätzlicher Werbemittel die eigene Reichweite zu erhöhen. Darüber hinaus profitiert der Affiliate von der vorab definierten Provision.

 

Damit das Prinzip der Affiliate-Links erfolgreich ist, sollte ein Publisher die richtigen Partner auswählen und den Mehrtwert für die User im Blick behalten.

 

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